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Südtiroler Wein
Vernatsch, Traminer
und Lagrein
"Oft nach Tramin steht mein Gedanke!" dichtete der heimatverbundene Oswald von Wolkenstein, Burgherr in Seis am Schlern, vor einem halben Jahrtausend.
Vielfältig
wie die Landschaft ist in
Südtirol auch das
Rebsortiment. Es ist
das Ergebnis des
außergewöhnlichen Zusammenspiels
von Klima- und
Bodenbeschaffenheit in den
unterschiedlichsten Kleinlagen.
Gleich drei wichtige Rebsorten
haben ihren Ursprung und ihre
Heimat in Südtirol: der
Vernatsch, der
typische und am
meisten
verbreitete Südtiroler
Rotwein, der
Gewürztraminer,
der inzwischen in aller Welt zu
Hause ist sowie der
Lagrein, der
Südtiroler Wein mit
internationalem Format.
270 Hektar sind im Eisacktal mit
Reben bepflanzt. Das sind rund 5
Prozent der gesamten
Weinbaufläche Südtirols. Die
Weine, die heute hier gekeltert
werden, sind fast
ausschließlich Weißweine.
Die Weingärten liegen in
günstigen Steillagen
an den Südseiten des Tales. Die
Bodenverhältnisse mit einem
Gemisch aus Sand, Kies und
Klausit wirken sich vorteilhaft
auf die Qualität der Trauben
aus. Die Eisacktaler Weißweine
finden hier zwar harte, aber
gute Voraussetzungen, die ihren
Charakter wesentlich mitprägen.
Frische, kühle Nächte, warme bis
heiße Tage und eine gute
Durchlüftung tragen das ihre
dazu bei, um diesen Weißen ihre
fruchtigen, subtilen Aromen,
ihre rassige Eleganz,
individuelle, trockene Herbheit
und attraktive Kernigkeit im
Geschmack zu verleihen.
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mit fruchtigen, spritzigen Weißweine
und tiefgründigen, vielschichtigen
Rotweine präsentiert sich das
Weinland Südtirol dem
anspruchsvollen Weinliebhaber.
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